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Stellvertretender Chef des Stabes Einsatz

Eddy STAES

Ranghöchster Nationaler Vertreter Belgiens

Stellvertretender Chef des Stabes (Operation) seit 20.06.08

Brigadegeneral Eddy Staes

Eddy Staes wurde am 16. September 1959 in Leuven, einer Universitätsstadt in der Mitte Belgiens, geboren.

Er wurde 1977 in die belgische Militärakademie aufgenommen und erwarb dort 1981 einen Master-Abschluss in Sozial- und Militärwissenschaften, woran sich unmittelbar die Ausbildung an der Panzertruppenschule anschloss.

Er diente dann als Zugführer, Personaloffizier und Kompaniechef in einem mit Leopard 1 ausgerüsteten Panzerregiment in Soest/Deutschland. Nach sieben Jahren in diesem Regiment wechselte er im Dienstgrad als Hauptmann in den Brigadestab des Verzögerungsverbandes des 1. Belgischen Korps in Arolsen/Deutschland, wo er für die Überwachung der Ausbildung und Leistungsbewertung der Panzer- und Panzeraufklärerkompanien zuständig war.

1991 wurde er in den Stab der Landstreitkräfte berufen und arbeitete an der Steuerung der Rückführung der belgischen Streitkräfte von Deutschland nach Belgien mit.

Nach Beförderung zum Major nahm er am Generalstabslehrgang an der belgischen Verteidigungsakademie in Brüssel teil (1996), bevor er für den Admirals- und Generalstabslehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg (1997-1999) ausgewählt wurde.

Im September 1999 kam er in der Funktion als Dezernatsleiter G2 Pläne zum Hauptquartier des Eurokorps nach Straßburg. In der Funktion "Chief J2 Plans" war er, mittlerweile im Dienstgrad Oberstleutnant, sechs Monate im Rahmen der Operation KFOR 2 im Kosovo im Einsatz. Nach seiner Rückkehr wurde er mit dem Aufbau der neuen Abteilung G5 im Hauptquartier Eurokorps beauftragt, deren Leitung er dann für fünf Monate bis zum Eintreffen des neuen Leiters G5, einem französischen Oberst, übernahm. Ab September 2001 konzentrierte er sich als Dezernatsleiter G5 Pläne auf den Prozess der Zertifizierung des Eurokorps gegenüber der NATO als "hocheinsatzbereiter Großverband" (High Readiness Force) .

Im Juli 2002 wurde er als Dozent für Taktik Landstreitkräfte an die belgische Verteidigungsakademie berufen, wo er zugleich als Koordinator für Fragen des Einsatzes im Teilstreitkraftverbund fungierte.

Nach Auswahl durch den Verwendungssteuerungsausschuss im Dezember 2004 übernahm der damalige Oberst Staes die Aufgabe als Abteilungsleiter G3 im Führungskommando der Landstreitkräfte. Dabei war er gleichzeitig verantwortlich für vier belgische Truppenübungsplätze und zwei Ausbildungszentren für Fallschirmjäger und Spezialkräfte.

Am 1. November 2007 wurde er zum Brigadegeneral befördert und führte danach sechs Monate lang als nationaler Kontingentführer das belgisch-luxemburgische Kontingent im Libanon.

Er ist Träger zahlreicher nationaler und internationaler Ehrenabzeichen.

Seine Frau Caroline arbeitet als Französischlehrerin. Die beiden haben zwei Kinder.

Brigadegeneral Staes ist sehr an Sport, z.B. Radfahren und Laufen, interessiert und ein Freund guter Weine.

Seine Muttersprache ist Niederländisch, aber er spricht auch fließend Französisch, Englisch und Deutsch.