Das Eurocorps in Strasbourg (Frankreich) hat seine zweite Gefechtsstandübung (CPX) dieses Jahres erfolgreich beendet. Diese Übung war speziell auf zwei Elemente des Hauptquartiers, des Initial Command Post (ICP) und des Joint Effects Centre (JEC) als neues Element hierin, zugeschnitten, um deren Leistungsstand zu testen und zu erhöhen. Mit der Übung in dieser neuen Konstellation wurde erprobt, wie sich die neue Struktur in Bezug auf die Qualitat der Führungsleistung, den Informationsfluß und die –verarbeitung und den Situationsbezug auswirkte.
Das Übungsszenario beschrieb eine unter UN-Mandat stehende und von der EU geführte multinationale Truppe. Diese umfasste eine Truppe in der Stärke von 3 Divisionen, also ca. 60.000 Soldaten. Tatsächlich waren es jedoch nur etwa 600 Soldaten aus den fünf Vertragsstaaten, verstärkt durch zahlreiche Offiziere aus Polen, Griechenland, den Niederlanden, der Türkei, Österreich und den USA. Diese sorgten alle zusammen dafür, dass die Übung ´lief´und die notwendigen Daten und Informationen eingegeben bzw. für eine Bewertung erhoben werden konnten. Und die tägliche reale Versorgung war natürlich auch zu leisten.....
Dieser gesamte Hintergrund diente dann dazu, die Soldaten des ICP mit realistischen Situationen, Ereignissen und Entwicklungen als Basis für dessen Führungsarbeit zu konfrontieren.
Nach mehr als einer Woche intensiven Trainings zeigte sich der Kommandierende General des Eurocorps, der spanische Generalleutnant Pedro Pitarch zufrieden: Die geübten neuen Verfahren stellten sich als geeignete Lösungswege heraus, die Art und Weise wie der Korpsstab auf die Entwicklungen der Lage reagierte, waren Ausdruck der hohen Professionalität dieses ´High Readiness Headquarters´.